Die Bewertung sollte nicht über einen freien Sichtvergleich im Raum erfolgen sondern mit dem großformatigen Graumaßstab nach EN 20105 A02 weil dieser definierte Abstufungen zu den Farbechtheitszahlen 5 bis 1 vorgibt und damit eine objektivierbare Zuordnung ermöglicht Der Graumaßstab wird so positioniert, dass das dunklere Feld des Graumaßstabs auf dem dunkleren Feld der zu bewertenden Proben liegt, und der Übergang vom Muster zur verlegten Fläche wird so abgedeckt, dass die sichtbare Vergleichsfläche der Größe des Graumaßstabs entspricht. Zur Reduzierung von Lichteinflüssen und Blickwinkeleffekten wird der Übergang praxisgerecht mit einem dunklen Abdeckmedium geführt, etwa einem schwarzen Tuch mit passenden Ausschnitten Das Ergebnis ist dann derjenige Graumaßstab, der der wahrnehmbaren Abweichung am nächsten kommt, wobei Stufe 5 keine Abweichung bedeutet und Stufe 1 die stärkste Abweichung darstellt.
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